03.04.2025, 18:00 Uhr - 21:00 Uhr, Rathaus Rostock in Rostock

Eröffnung der Kempowski-Tage 2025: Lesung & Gespräch mit Heinrich Steinfest

Lesung und Gespräch mit Heinrich Steinfest zu seinem Roman »Sprung ins Leere«, Moderation: Dr. Stephan Lesker (Universität Rostock)

 Die diesjährigen Kempowski-Tage beschäftigen sich mit dem Medium »Fotografie«.
Zentral ist die Ausstellung in der Rathaushalle Rostock, in der wir Fotografien aus dem Werknachlass des Rostocker Malers Thuro Balzer zeigen. Mit der Ausstellung werden am 8. April 2025 um 18:00 Uhr die Kempowski-Tage eröffnet. Als Auftakt haben wir den Autor Heinrich Steinfest mit seinem Roman »Sprung ins Leere« zu einer Lesung mit Gespräch eingeladen. Moderiert wird die Eröffnungsveranstaltung von Dr. Stephan Lesker (Universität Rostock).

Kempowski trug neben den vielen Zeitzeugendokumenten, die hunderte von...

 Die diesjährigen Kempowski-Tage beschäftigen sich mit dem Medium »Fotografie«.
Zentral ist die Ausstellung in der Rathaushalle Rostock, in der wir Fotografien aus dem Werknachlass des Rostocker Malers Thuro Balzer zeigen. Mit der Ausstellung werden am 8. April 2025 um 18:00 Uhr die Kempowski-Tage eröffnet. Als Auftakt haben wir den Autor Heinrich Steinfest mit seinem Roman »Sprung ins Leere« zu einer Lesung mit Gespräch eingeladen. Moderiert wird die Eröffnungsveranstaltung von Dr. Stephan Lesker (Universität Rostock).

Kempowski trug neben den vielen Zeitzeugendokumenten, die hunderte von Regalmetern Archiv füllen, auch Alltagsfotografien zusammen. Sie zeigen häufig Familienfeste, bilden aber auch Erinnerungen verschiedenster Akteure ab: Weihnachten, Geburtstage... Sie waren oft Zeugnisse
der Selbstbehauptung. Walter Kempowski faszinierte an ihnen das »Zufällige des Hintergrunds«. In seinen Romanen entwirft er nach historischen Fotos Stadtbilder und bettet Gesellschaftsgeschichte(n) darin ein.

Der Autor Heinrich Steinfest ist neben seiner Tätigkeit als Autor von Romanen auch bildender Künstler. Die »Amsterdamer Novelle«, knapp, pointiert und rasant, beginnt und endet mit einem Foto: Es zeigt den Kölner Roy Paulsen, wo er nicht sein kann, in Amsterdam. Er ist nie dort gewesen, und doch sieht man, wie er mit dem Rad an einer Gracht entlangfährt. 

Auch in seinem aktuellen Roman »Sprung ins Leere« ist ein Foto der Auslöser der Handlung: Das Leben als Sprung ins Leere, die Kunst als Täuschung und Zufluchtsort Klara Ingold arbeitet im Kunsthistorischen Museum in Wien. Sie ist beseelt von einer tiefen Liebe zu den Gemälden. Deshalb interessiert sie sich anders als ihre Mutter auch für die künstlerische Hinterlassenschaft ihrer ungeliebten Großmutter Helga, die die Familie 1957 ohne ein Wort verließ – und deren Werke jetzt in einer Lagerhalle wieder entdeckt werden. Darunter findet sich eine Fotografie, die einen vagen Hinweis liefert, wohin sie gegangen sein könnte. Klara Ingolds emotionale Spurensuche führt nach Japan, zu einem Gemälde mit dem Titel »Die blinde Köchin«, das vielleicht ihre Großmutter zeigt.

Kempowski-Tage 2025 Flyer Kempowski-Tage 2025

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