08.04.2025, 18:00 Uhr - 00:00 Uhr, Kreisvolkshochschule Vorpommern-Rügen, Hauptsitz Stralsund in Stralsund

DDR-Psychiatrie, das Krankenhaus West Stralsund und die Stasi

Vortrag und Gespräch in Stralsund

Psychiatrie in der DDR war vielschichtig. Es gab beachtenswerte Erfolge, z.B. beim Aufbau der ambulanten Betreuung und bei der Einrichtung psychiatrischer Dispensaires, aber auch katastrophale, teilweise menschenunwürdige Zustände. Es gab Rechtsverletzungen bei polizeilichen und ärztlichen Psychiatrieeinweisungen sowie Tabubrüche bei der Wahrung der ärztlichen Schweigepflicht. Dem Spagat zwischen Hilfe und Missbrauch innerhalb der Psychiatrie in der DDR spürt die Medizinhistorikerin Dr. Kathleen Haack (Universität Rostock) in ihrem Vortrag in Stralsund nach. Anhand ausgewählter regionaler...

Psychiatrie in der DDR war vielschichtig. Es gab beachtenswerte Erfolge, z.B. beim Aufbau der ambulanten Betreuung und bei der Einrichtung psychiatrischer Dispensaires, aber auch katastrophale, teilweise menschenunwürdige Zustände. Es gab Rechtsverletzungen bei polizeilichen und ärztlichen Psychiatrieeinweisungen sowie Tabubrüche bei der Wahrung der ärztlichen Schweigepflicht. Dem Spagat zwischen Hilfe und Missbrauch innerhalb der Psychiatrie in der DDR spürt die Medizinhistorikerin Dr. Kathleen Haack (Universität Rostock) in ihrem Vortrag in Stralsund nach. Anhand ausgewählter regionaler Beispiele aus Archivalien des Stasi-Unterlagen-Archivs analysiert sie die Rolle des Ministeriums für Staatssicherheit.

Diese Veranstaltung ist kostenlos.

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Dr.

Herr Dr. Volker Höffer

Straße der Demokratie 2
Bundesarchiv/Stasi-Unterlagen-Archiv Rostock
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