20.03.2025

Urkunden von 1370 bald in Stralsund zu sehen

Zwei Männer unterhalten sich. Sie sitzen an einem Tisch. Auf dem Tisch liegen zwei Urkunden.
Christoph Roth von der beauftragten Firma „Faksimile-Manufaktur" aus Leipzig übergibt die beiden Faksimiles im Lesesaal des Stralsunder Stadtarchivs an Dirk Schleinert vom Stralsunder Stadtarchiv.

Zwei der bedeutendsten Urkunden der Stralsunder Geschichte. Sie besiegeln den sogenannten Stralsunder Frieden. Die Originale aus dem Jahr 1370 wurden jetzt nachgefertigt und können bald dauerhaft ausgestellt werden.

Die beiden Urkunden sind auf den 24. Mai 1370 datiert. Seit 2023 sind sie Teil des Weltdokumentenerbes der Unesco. 

Originale bleiben unter Verschluss

„Zu den mit dieser Ehrung verbundenen Auflagen zählt die Zugänglichmachung für die Öffentlichkeit", erklärte ein Stadtsprecher. Deshalb seien jetzt mit Hilfe von Fördermitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommern durch eine Spezialfirma aus Leipzig hochwertige Kopien, sogenannte Faksimiles, angefertigt worden.

Sie sollen nun in der Dauerausstellung des Stralsunder Museums gezeigt werden. Die Originale selbst blieben gut geschützt im Zentraldepot der Hansestadt. 

Bezeugte Macht der Hanse

Der „Friede von Stralsund" wurde nach Angaben des Stadtarchivs zwischen dem dänischen König und der Hanse geschlossen. Er beendete den sogenannten Zweiten Waldemarkrieg und gilt als Höhepunkt der politischen und wirtschaftlichen Macht der Hanse.

20.03.2025

Eintauchen in die Geschichte am Meer

Das Museumshaus. Und das Marinemuseum. An zwei Standorten reisen Interessierte derzeit durch die Geschichte der Hansestadt Stralsund. Das Katharinenkloster befindet sich noch im Umbau. Es soll ab 2026 seine Dauerausstellung zeigen.

Blicke in die Museen: www.stralsund-museum.de